Standard CSS-Dateien unter Drupal entfernen
Das war ein Punkt, der mich länger beschäftigt hat, da ich mir nicht gerne von vordefinierten Dateien in mein Front-End reinreden lasse. Dabei hatte ich anfangs zwei Anforderungen an Drupal um meinen CSS-Gewohnheiten gerecht zu werden:
Das war ein Punkt, der mich länger beschäftigt hat, da ich mir nicht gerne von vordefinierten Dateien in mein Front-End reinreden lasse. Dabei hatte ich anfangs zwei Anforderungen an Drupal um meinen CSS-Gewohnheiten gerecht zu werden:
- nur meine Styles sollen im Front-End angewendet werden
- die Anzahl der CSS-Dateien reduzieren
Ersteres hängt damit zusammen, dass ich gerne die volle Kontrolle habe, was so passiert. Im Backend kann Drupal gerne machen, was es will. Hier sind die fertigen CSS- und JavaScript-Dateien sogar sehr hilfreich, da sie dafür sorgen, dass alles einigermaßen gut aussieht und funktioniert.
Also ist für mich der erste Schritt Front-End und Back-End optisch zu trennen, in dem ich unter admin/settings/admin ein optisch modifiziertes Garland-Theme auswähle.
Die Drupal-Dateien entfernen
Treffender wäre eigentlich: Sie mit nichts überschreiben. Dafür füge ich in der .info-Datei im Theme jede System- und Modul-Datei hinzu, die ich entfernen möchte:
stylesheets[all][] = css/node.css
stylesheets[all][] = css/defaults.css
stylesheets[all][] = css/system.css
stylesheets[all][] = css/user.css
stylesheets[all][] = css/content-module.css
stylesheets[all][] = css/fieldgroup.css
stylesheets[all][] = css/system-menus.cssDas bewirkt, dass Drupal die Systemdateien jetzt mit denen im Ordner css meines Themes ersetzt. Da diese dort nicht vorhanden sind, werden keine Dateien eingebunden und da diese Informationen gecached werden, muss man sich auch nicht um unnötige Dateizugriffe sorgen. Allerdings muss einmal der Cache geleert werden, damit die Änderungen aktiv werden.
Alternativ kann man die Ursprungsdateien natürlich auch in das entsprechende Verzeichnis kopieren und anpassen. Dann sollte aber unter admin/settings/performance unbedingt nach der Entwicklung das CSS-Caching aktiviert werden, damit im Produktiveinsatz nur noch eine einzige CSS-Datei geladen und die Anzahl der Anfragen an den Server reduziert wird.

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