This ain't no Disco

19.08.2009

Wir arbeiten in einer kreativen Branche und verbringen einen Großteil unseres Lebens im Büro. Leider wird in Deutschland viel zu selten Wert darauf gelegt, sich in den Arbeitsräumen wirklich wohlzufühlen.

Die Atmosphäre wird von spartanischen Einrichtungen, funktionalen Gegenständen und gerne auch Unordnung bestimmt. Von inspirierend möchte ich dabei gar nicht sprechen. Google hat mit der Inneneinrichtung des Züricher Europaquartiers gezeigt, wie es besser geht. Auch das Blog „This Ain't No Disco“ stellt regelmäßig großartige Büroinneneinrichtungen vor.

Sicher sind das Dimensionen, in denen nur wenige planen können. Aber ein bisschen Anregung für eine inspirierende Gestaltung gibt das Ganze schon, oder?

Google Zürich
Blog: This Ain't No Disco

von Andreas Dantz
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In der letzten Zeit habe ich mich verstärkt mit dem Zeitmanagement beschäftigt. Ausgelöst wurde das Ganze von zwei Sessions von Christian Ebert auf dem BarCamp Cologne 3 (Videomitschnitte: Session 1 & Session 2). Im Anschluss habe ich mich durch David Allens Buch „Getting Things Done“ und einige Fachartikel im Netz und in Zeitschriften gelesen. Leider habe ich längst noch nicht alle Möglichkeiten für eine effektiveres und effizienteres Arbeiten ausgenutzt. Aber die vier Punkte, die bei mir bisher den größten Einfluss auf die Produktivität hatten möchte ich kurz zusammenfassen:

1. Benachrichtigungen ausschalten

Ich habe wirklich alle visuellen und akustischen Benachrichtigungen vom Mailprogramm, RSS-Reader, etc. ausgemacht. Selbst Skype gibt nur bei Anrufen ein direktes Feedback. Es klingt so banal, aber man wird nicht mehr von jeder Mail aus der aktuellen Tätigkeit gerissen und bisher ist auch noch niemand gestorben wenn er Antworten auf seine Mails erst nach einer oder zwei Stunden bekommen hat. Denn jetzt bestimme ich, wann ich diese lese und wann eine natürliche Unterbrechung in meinem Arbeitsfluß erreicht ist.

2. Es gibt genau ein System mit Aufgaben

Es muss ein System her, in das wirklich restlos alle Aufgaben eingetragen werden. Es gibt keine Post-Its am Monitor, einen Zettel mit Aufgaben, eine To-Do-Liste im Rechner. Es muss genau ein System sein, dem man vertraut und man muss es Nutzen. Nur wenn wirklich alle Aufgaben in diesem System eingetragen sind, hat man den Kopf beim arbeiten frei. Solange noch irgendwas im Hinterkopf hat, kann man nicht 100%ig bei der Sache sein, die man eigentlich gerade machen will.

3. Erledige kleine Dinge sofort

Aufgaben, die in weniger als 2 Minuten erledigt sind, werden gar nicht erst in das System aufgenommen, sondern sofort erledigt.

4. Prioritäten beachten

Nur weil gerade jemand angerufen hat und irgendwas erledigt haben will, darf man nicht seine Prioritäten komplett umwerfen. Dieser Punkt ist relativ komplex und wird in den Videos von Christian Ebert m.E. ganz gut angerissen.

Ich kann das Befassen mit Zeitmanagement nur empfehlen, es hat mir schon nach kurzer Zeit mehr Zeit eingebracht, als das Lesen gekostet hat. Außerdem führt es dazu, dass ich konzentrierter Arbeiten und dann auch konzentrierter Feierabend machen kann.

von Andreas Dantz
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Das war ein Punkt, der mich länger beschäftigt hat, da ich mir nicht gerne von vordefinierten Dateien in mein Front-End reinreden lasse. Dabei hatte ich anfangs zwei Anforderungen an Drupal um meinen CSS-Gewohnheiten gerecht zu werden:

Das war ein Punkt, der mich länger beschäftigt hat, da ich mir nicht gerne von vordefinierten Dateien in mein Front-End reinreden lasse. Dabei hatte ich anfangs zwei Anforderungen an Drupal um meinen CSS-Gewohnheiten gerecht zu werden:

  1. nur meine Styles sollen im Front-End angewendet werden
  2. die Anzahl der CSS-Dateien reduzieren

Ersteres hängt damit zusammen, dass ich gerne die volle Kontrolle habe, was so passiert. Im Backend kann Drupal gerne machen, was es will. Hier sind die fertigen CSS- und JavaScript-Dateien sogar sehr hilfreich, da sie dafür sorgen, dass alles einigermaßen gut aussieht und funktioniert.

Also ist für mich der erste Schritt Front-End und Back-End optisch zu trennen, in dem ich unter admin/settings/admin ein optisch modifiziertes Garland-Theme auswähle.

Die Drupal-Dateien entfernen

Treffender wäre eigentlich: Sie mit nichts überschreiben. Dafür füge ich in der .info-Datei im Theme jede System- und Modul-Datei hinzu, die ich entfernen möchte:

stylesheets[all][] = css/node.css
stylesheets[all][] = css/defaults.css
stylesheets[all][] = css/system.css
stylesheets[all][] = css/user.css
stylesheets[all][] = css/content-module.css
stylesheets[all][] = css/fieldgroup.css
stylesheets[all][] = css/system-menus.css

Das bewirkt, dass Drupal die Systemdateien jetzt mit denen im Ordner css meines Themes ersetzt. Da diese dort nicht vorhanden sind, werden keine Dateien eingebunden und da diese Informationen gecached werden, muss man sich auch nicht um unnötige Dateizugriffe sorgen. Allerdings muss einmal der Cache geleert werden, damit die Änderungen aktiv werden.

Alternativ kann man die Ursprungsdateien natürlich auch in das entsprechende Verzeichnis kopieren und anpassen. Dann sollte aber unter admin/settings/performance unbedingt nach der Entwicklung das CSS-Caching aktiviert werden, damit im Produktiveinsatz nur noch eine einzige CSS-Datei geladen und die Anzahl der Anfragen an den Server reduziert wird.

von Andreas Dantz
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In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass ein weit verbreiteter Glaube ist, sich selbst möglichst groß verkaufen zu müssen. Einzelpersonen versuchen auf der Website den Eindruck zu erwecken, ein halber Konzern zu sein. Firmen versuchen sich mit abstrusen Mitarbeiterzahlen zu vervielfachen. Die große Frage ist aber: Warum?

Oft hat ein solches Bild mit der anzutreffenden Wirklichkeit nichts zu tun. Ich weiß noch wie ich zu meinen ersten Vorstellungsgesprächen in Werbeagenturen ging und riesige Bürokomplexe erwartete. Was bei einem angehenden Mitarbeiter vielleicht noch kein Problem ist, stellt bei Kunden bereits den ersten Glaubwürdigkeitsverlust dar.

Dazu kommt noch: Was kann ich gewinnen, wenn Vortrieb jetzt in seiner Außendarstellung 10 Angestellte hat? Ich kann die Situation doch umgekehrt zu meinem Vorteil nutzen und mich als kleiner flexibler Dienstleister verkaufen, der keine riesige Verwaltung zu finanzieren hat. Immer der gleiche Ansprechpartner und alle Teilaufgaben aus einer Hand. Klingt die Wahrheit denn so schlimm?

Vortrieb bleibt so lange eine Person, wie wir nur ich sind.

von Andreas Dantz
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Zur Umsetzung von Websites greife ich häufig zum CMS Drupal. Durch seinen strikt modularen Aufbau ist Drupal mit ein wenig Anpassung sehr vielseitig einsetzbar. Eine große Hürde gerade für Anfänger mit Drupal ist das zusammensuchen von den richtigen Modulen.

Um anderen den Einstieg ein wenig zu erleichtern, hier eine Auflistung von gut zwei Händen voll Modulen, die von nahezu jeder meiner Drupal-Installationen verwendet werden:
Zur Umsetzung von Websites greife ich häufig zum CMS Drupal. Durch seinen strikt modularen Aufbau ist Drupal mit ein wenig Anpassung sehr vielseitig einsetzbar. Eine große Hürde gerade für Anfänger mit Drupal ist das zusammensuchen von den richtigen Modulen.

Um anderen den Einstieg ein wenig zu erleichtern, hier eine Auflistung von gut zwei Händen voll Modulen, die von nahezu jeder meiner Drupal-Installationen verwendet werden:
Zur Umsetzung von Websites greife ich häufig zum CMS Drupal. Durch seinen strikt modularen Aufbau ist Drupal mit ein wenig Anpassung sehr vielseitig einsetzbar. Eine große Hürde gerade für Anfänger mit Drupal ist das zusammensuchen von den richtigen Modulen.

Um anderen den Einstieg ein wenig zu erleichtern, hier eine Auflistung von gut zwei Händen voll Modulen, die von nahezu jeder meiner Drupal-Installationen verwendet werden:

Content Construction Kit (CCK)

Ein Standard-Modul, dass wahrscheinlich auf fast allen Drupal-Installationen zu finden ist. Hiermit lassen sich bequem neue Inhaltstypen anlegen und bearbeiten.

Das CCK kann wiederum mit eigenen Modulen um neue Feldtypen erweitert werden.

Devel

Devel ist ein Modul mit vielen nützlichen Funktionen für die Entwicklung einer Drupal-Website. Außerdem wird der Theme Developer mitgeliefert, der gerade bei den ersten Schritten im Drupal-Theming eine große Hilfe ist. Leider kommt es gerade durch die Benutzung des Theme-Developers aber gerne mal zu Problemen auf den Websites. Nach der Entwicklung des Themes bzw. der Website kann das Modul deaktiviert werden.

Google Analytics

Okay, den Google-Analytics-Code kann man auch von Hand einbauen, aber mit dem Google-Analytics-Modul ist man unabhängig vom Template und außerdem gibt es noch einige nette Funktionen wie die Möglichkeit, den JavaScript-Code auf dem eigenen Server zu cachen, oder nur bestimmte Nutzergruppen zu tracken.

Meta Tags

Wie der Name schon sagt, gibt das Meta-Tag-Modul detaillierte Kontrolle über die Meta-Tags der einzelnen Inhalte

Page Title

Auch bei Page Title ist der Name Programm: Mehr Kontrolle über den Eintrag im <title>-Tag mit Page Title. Unerlässlich für jede Suchmaschinenoptimierung

Pathauto

Pathauto erstellt automatisch URL-Aliase für jede neu angelegte Seite. So sind Inhalte beispielsweise unter http://vortrieb.net/leistungen zu finden anstatt unter http://vortrieb.net/node/2. Benötigt das Token-Modul.

Submenu Tree

Submenu Tree erweitert die Möglichkeiten mit einer hirachischen Seitenstruktur zu arbeiten.

Token

Token ist ein Modul, dass Platzhalter-Funktionen für andere Module zur Verfügung stellt.

Views

Views ist ein weiteres Modul, dass wahrscheinlich auf den meisten Drupal-Installationen zum Einsatz kommt. Mit Views können nahezu alle Inhalte aus der Datenbank abgerufen und in die Seite integriert werden. Zusammen mit dem CCK ergeben sich eigentlich unbegrenzte Möglichkeiten für die Ein- und Ausgabe von Daten.

WYM Editor

Der WYM Editor ist leider noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, verspricht aber im Vergleich zu den WYSIWYG-Editoren wesentlich saubereren Quelltext zu liefern und ist von der Bedienung trotzdem recht simpel.

XML Sitemap

XML Sitemap erzeugt für Suchmaschinen eine XML-Datei, in der die Links zu den einzelnen Inhalten einer Website enthalten sind.

Ich werde diese Liste in Zukunft erweitern, falls diese Website neue Funktionen erhält und dabei auch noch weitere Module zum Einsatz kommen.

von Andreas Dantz
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